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ENTDECKE DUNKELSEE

  • Eine lebendige, realistische Stadtsimulation mit tiefer Spieltiefe und einer großen Dynamik
  • Eine beinahe unsichtbare Spielorga die nur in Notfallsituationen aktiv den Spielfluss unterbrechen wird und ansonsten unsichtbar aus dem Hintergrund operiert
  • Eine neuartige langfristige Aufbausimulation, die Dir ermöglicht weit in das Charakter- und Rollenspiel einzutauchen und eine bisher nicht dagewesene Spieltiefe zu erreichen
  • Mittelalterlicher Aberglaube mit Alchemie statt Magie, religiöser Fanatismus, Intrigenspiele, Gerüchteküchen und Klassenkämpfe, grau statt weiß und schwarz – in dieser Stadt gibt es kein gut oder böse. Es gibt Rollen, wie Du Sie aus vielen Serien kennst mit einer vielschichtigen Gesellschaftsstruktur und verwobenen Zusammenhängen die nicht auf den ersten Blick klar ersichtlich werden
  • Sehr viel Spaß und sicherlich viele Überraschungen, mit denen Du vorher nicht gerechnet hättest.
  • Ein Forum, in dem auch abseits der Veranstaltungen weitergespielt, intrigiert, gehandelt und geplant werden kann um die Spieltiefe zu steigern
  • In Zukunft mindestens 2 Events pro Jahr und die sukzessive Erweiterung der Spielwelt um weitere Settings und Orgas.

Der Spielhintergrund

Die Stadt Dunkelsee

Die Stadt Dunkelsee geht zurück auf eine Gründung auf den Ruinen einer längst verfallenen Stadt aus grauen Vorzeiten. Im Jahre 523 unserer Zeitrechnung siedelt Otto „der Löwe“ aus dem Hause derer von Seefeld Siedler in den verfallenen Mauern der alten Ruinenstadt an. Geografisch gelegen am See Dunkelwasser, der gespeist wird vom Fluss Drein, liegt die Stadt an den wichtigen Handelsrouten des Reiches und hat im Laufe der Jahrhunderte eine starke strategische Bedeutung in der Mark gewinnen können. Vor dem großen Krieg galt die Stadt als eine der bedeutendsten Handelsstädte im Reich und lockte Händler, Reisende und allerhand Volk aus nah und fern an. Bedeutendste Sehenswürdigkeiten ist das Grab des heiligen Otto, dem Begründer des Reiches. Seit dem Jahr 625 besitzt das befestigte Städtchen das Marktrecht.

Im großen Krieg wurde die Stadt von der Armee Lambert des Einfältigen von Brubant und seinen Bundesgenossen erobert und geschliffen. 1020 – mit dem Ende des großen Krieges – gibt Rainald „der Streitbare“ von Seefeld, Nachfahre von Otto dem Löwen, aufgrund der strategischen und familiären Bedeutung den Befehl zur Besiedelung der Stadtruinen und entsendet in Zeiten des wackeligen Friedens ein Veteranen-Regiment unter der Führung von Hauptmann Heinrich von Tauenburg zum Wiederaufbau der Wehranlagen und zum Schutze der Siedler. Des weiteren ernennt er den jungen Patrizier Henrik von Vollingen zum Bürgermeister der Stadt und betraut ihn mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur. Die Kirche des Gallus Sanctus hat mit Ordinarius Vater Jakob vom Mühlenberg den Wiederaufbau der örtlichen Anbetungsstätte übernommen und betreut spirituell die Bevölkerung, argwöhnisch die fremde Naturreligion beobachtend, die unter Führung der – wie Vater Jakob vom Mühlenberg es ausdrückte – Hexe Marinella Sonnentanz sich vor allem in den Armen- und Fremdenvierteln der Stadt auszubreiten scheint. Der dunkle Bruno tritt nur selten öffentlich in Erscheinung, man sagt jedoch, dass er die rechte Hand des Teufels sei. Er dient dem unbekannten „Schattenspieler“ und kontrolliert für ihn die Unterwelt. Camiel vom Engelberg hingegen kontrolliert als eingesetzter Marktvogt den offiziellen und legalen Handel in der Stadt und ist Mitglied des Stadtrates.

Schnell gewinnt die Stadt wieder an Größe und es siedeln sich viele Menschen und Familien innerhalb der wieder aufgebauten Stadtmauern an. Das geschäftige Treiben nimmt wieder zu, doch die Unsicherheit des wackeligen Friedens schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Siedler. Nun gilt es schnell wieder feste Strukturen in der Stadt aufzubauen, den Handel erblühen zu lassen und Sicherheit und Wohlstand zu schaffen. Allerhand ehrbares (und auch weniger ehrbares) Volk wird angezogen von den schier unbegrenzten Möglichkeiten des Neuen und dem Ruf des Glückes und des Reichtums.

Die Stadtviertel

Die Stadt ist unterteilt in 4 Viertel – das Vicarium, der Portum, das Atrium und das daran anschließende Forum.

Das Vicarium ist der Stadtteil der Regierung und Oberschicht. Hier tummelt sich die Oberschicht der Stadt und die vermögenden Auswärtigen und es gilt „sehen und gesehen werden“. Die Etablissements sind edel, das Geld sitzt locker und ohne das nötige Kleingeld wird man schnell aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Im Portum hingegen herrscht das genaue Gegenteil. Gewalt ist an der Tagesordnung und Armut lebt hier Seite an Seite mit mehr oder minder legal erworbenem Reichtum. Im Portum befinden sich zudem die Herbergen und die verruchten aber gut besuchten Schenken der Stadt.

Das Atrium ist die Heimat der sogenannten Mittelschicht. Hier wohnen vornehmlich die ehrbaren Handwerker, Stadtbeamten und Händler neben den ehrbaren Gesellen. Die Bewohner des Atriums nähren den Wohlstand der Stadt und aus ihren Reihen wählt man auch den Bürgermeister. Angrenzend an das Atrium und laut dem Kartenmaterial dazugehörend, befindet sich das Forum, das pulsierende Herz der Stadt. Hier befindet sich das Rathaus, der Schrein des heiligen Otto, die Kirche des Gallus Sanctus, die Handelsstände der Händler und die wichtigsten Gebäude der Stadt.

Die Grafen von Seefeld

Die Grafen von Seefeld gehen in direkter Linie zurück auf Otto den Löwen, der im Jahre 526 das Reich begründet hat. Zur Stabilisierung des Reiches errichtete Otto viele Wehranlagen und befestigte Ortschaften anhand der wichtigsten Handelsrouten und an strategischen Orten in der Mark Seefeld, der Heimat der Grafen von Seefeld. Mit dem Tode seines Ur-Ur-Enkels Gerhard von Seefeld begann 622 ein Erbfolgekrieg unter seinen 3 Söhnen –Eduard, Rainald und Wilhelm – der dazu führte, dass das Reich kurzzeitig zerbrach. Im Frieden von 624 einigten sich die Brüder nach blutigen Kämpfen darauf, dass Eduard als Erstgeborener die Königswürde zugesprochen bekam und fortan vom Königssitz der Familie – Burg Löwenstein – regierte. Rainald I bekam die Markgrafschaft Seeland im Westen zugesprochen, in der die wichtige Stadt Dunkelsee liegt, und Wilhelm erhielt das Herzogtum Drein im Osten zugesprochen. Das Reich erholte sich schnell von den Streitigkeiten und es kam immer wieder zu kleineren Grenzgefechten und Scharmützeln mit den Nachbarn.

Im Jahre 1014 kam es am Driesberg in der Nähe von Dunkelsee zu einer kleinen Schlacht, in der ein Heer des Herzogs von Brubant die Driesburg eroberte und zerstörte. Markgraf Rainald III von Seefeld entsendete ein Entsatzheer, welches jedoch in der zweiten Schlacht am Driesberg der Armee des Herzogs von Brubant unterlag und sich daraufhin auf die Burg Wissen zurückziehen musste. Das Heer des Herzogs von Brubant eroberte anschließend im Handstreich die geschwächte Garnison von Seefeld und brannte die Stadt nach der Plünderung bis auf die Mauern nieder. Das geschlagene Heer Rainalds III schloss sich den Truppen des Königs und des Herzogtums Drein an. Gemeinsam konnte die Streitmacht in der Schlacht vom Grunefeld das Heer des Herzogs von Brubant schlagen und zum Rückzug zwingen. In den folgenden 5 Jahren kam es zu weiteren Schlachten und es schlossen sich viele Fürsten dem Krieg an, der letztlich im Herbst 1019 nach der Schlacht am Belt, bei der beide Seiten große Verluste hinnehmen mussten, in einem weißen Frieden endete.

Die Religion - Gallus Sanctus

Die Religion „Gallus Sanctus“ verehrt die heiligen Hühner, die als Boten der göttlichen Vorsehung und Reinkarnation der Seelen Verstorbener gesehen werden.

Die Währung

  • Heller (kleine Kupfermünze)
  • Pfennig (kleine Silbermünze)
  • Kreuzer (Silbermünze)
  • Groschen (große Silbermünze)
  • Goldgulden (Goldmünze)

Der Rat der Stadt

Der Rat der Stadt wird momentan geführt vom Bürgermeister Henrik von Vollingen und umfasst 6 weitere Mitglieder, wovon zwei geborene Mitglieder sind, die aufgrund ihrer Vertretungsbefugnisse entsandt werden.

Geborene Mitglieder des Stadtrates sind der Ordinarius Vater Jakob vom Mühlenberg als Vertreter der Kirche des Gallus Sanctus und der Hauptmann Heinrich von Tauenburg als Vertreter des Markgrafen. Fürderhin sind im Stadtrat vertreten der oberste Richter, der Kämmerer, der Gildenvorsteher (entsandt von den örtlichen Gilden) und der Obrist.